Club Info
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Alles begann im fernen Jahr 1972 als sich in Amerika eine Renaissance der Diskotheken herausbildete. Auch in Europa begann man (meist in alten Lagerhäusern) mit Non-Stop-Musik von der Schallplatte und legte damit den Grundstein für einen regelrechten Tanzkult, der sich dann in Privatklubs und Diskotheken zu einer Phantasiewelt aus Licht entfaltete.
Es war zu jener Zeit, als Edtih und Paul Peter Gasser die Zeichen der Zeit erkannte und am Samstag 23. Dezember 1972 um 20.00 Uhr die Pforten zu einer der ersten Diskotheken Südtirols öffnete:
Der Dancing Club Exclusiv war geboren.
Dance (C Jason Brooks)Für eine breite Schicht von Südtirolern wurde Disco so zum Lebensstil, zu einer fast rituellen Freizeitkreation, die sich rasch als Massenmode etablierte. Eine große Rolle spielte dabei der Film “Saturday Night Fever” (1977), der mit John Travolta in der Hauptrolle und einer hauptsächlich von den Bee Gees getragenen Filmmusik den Glamour der Disco- Welt, die Faszination eines hemmungslosen Tanzvergnügens und die sinnliche Attraktivität körperlichen Selbstausdrucks weltweit einem breiten Massenpublikum nahe brachte.
In den frühen 80-ern merkte man, dass das auflegen von Platten zu wenig war um wirklich exclusiv zu sein, und holte daraufhin viele nationale und internationale Stars in den Tanztempel.
Unter anderem waren Wolfgang Petry, Peter Maffay, Holger Thomas, Michel Chevalier, Darleen Parker, Leph Hunprie, Big secret (Philippinen) und Minerva Daily zu Gast im Dancing Club Exclusiv und machten dem Namen der Disko alle Ehre:
Selbstgenuss in der Bewegung, ein technisch perfektes Klangerlebnis, verbunden mit vielfarbigem Lichteffekten und künstlichem Nebel, ein Kult der Bewegung und ein Kult des Phantastischen, in der Innenarchitektur wie der Kleidung, - für all das stand die Disko Exclusiv, die damit weit mehr als nur Musik war, sondern wesentlich auch eine bestimmte Atmosphäre verkörperte.
In diesem sich weiterentwickelndem Prozess spielte später der DJ eine immer prägnantere Rolle, weg vom einfachen Plauderer und Plattenaufleger, hin zum Performer, der keine Platten, sondern Vinyl spielte. Er verfremdete die Klänge der schwarzen Scheiben mit der Technik des Scratchings und allerlei Soundzutaten vom Band oder dem Samplinggerät.
Diese DJ’s wurden Stars.
Um den wachsenden Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden wurde vor zwei Jahren der Sommergarten eröffnet.




